Wenn der das Quartier sein eigenes Wachstum ist.
Drei Hebel der Nachverdichtung
Nachverdichtung kennt drei Wege: vertikal (Aufstockung von Bestandsgebäuden), horizontal (Hinterhof-Bebauung, Garagenstandort-Umnutzung) und funktional (Gewerbe → Wohnen, Dachgeschoss-Aktivierung). Holzbau ist für alle drei der wirtschaftlichste Weg.
Der gemeinsame Nenner: niedriges Eigengewicht der Module, kurze Bauzeit vor Ort, vereinfachte Genehmigung nach § 34 BauGB. Bei Bestandsmietern: keine Auszüge nötig. Bei Investoren: kalkulierbare Termine durch Werks-Vorfertigung.
Wirtschaftlichkeit für Bauträger
Bauträger profitieren von Nachverdichtung doppelt: keine Grundstückskosten (Boden ist bereits da) und vereinfachte Genehmigung (§ 34 BauGB statt B-Plan-Verfahren). Bei Aufstockungen kommt hinzu, dass Bestandsmieten weiterlaufen — die Aufstockung refinanziert sich also doppelt aus Bestand + Neu.
Beispielrechnung: MFH mit 12 Bestandswohnungen, Aufstockung um 4 Wohnungen à 75 m². Gesamtkosten ~750.000 € netto. Förderung KfW + BEG ~120.000 €. Mietertrag der 4 neuen Wohnungen: ca. 60.000 €/Jahr. Eigenkapital-Rendite: 12–18 %.
Skalierbarkeit für Wohnungsgesellschaften
Wenn 10, 20, 50 Bestandsobjekte in Frage kommen, wird Holzbau zum Industriethema: standardisierte Modulgrößen, wiederverwendbare Detailplanung, parallele Vorfertigung. Wir arbeiten mit Wohnungsgesellschaften an Rahmenverträgen, die Nachverdichtung zum strategischen Werkzeug machen.

