Aufstockung mit Holzbau · Innova-Haus Bauzeit vor Ort: 5–10 Werktage Eine Marke der Innova Projekt GmbH
— Bestandsbau · Aufstockung

Ein Geschoss drauf — in Tagen.

Vorgefertigte Holzrahmen-Module schaffen aus jedem Bestandsgebäude zusätzlichen Wohnraum. Geringes Gewicht, kurze Bauzeit, hohe Energieeffizienz. Für Eigentümer und Bauträger gleichermaßen die wirtschaftlichste Lösung.

Aufstockung im Bau

Wenn der Bestand mehr kann, als er trägt.

Der Schlüssel: Eigengewicht

Ein typisches Massivbau-Geschoss wiegt 750–900 kg pro Quadratmeter Wohnfläche. Diese Last muss vom Bestand getragen werden — von Wänden, Decken, Fundamenten, die für ihre eigene Last bemessen wurden, nicht für Aufstockungen.

Ein Holzrahmen-Geschoss wiegt mit Bodenaufbau, Decke und Dach typischerweise 140–180 kg/m². Damit liegt es im Toleranzbereich der allermeisten Bestände — Fundamentverstärkungen sind die Ausnahme, nicht die Regel.

Vorfertigung statt Baustelle

Die Wand-, Decken- und Dachelemente entstehen in der Werkhalle: CNC-zugeschnitten, präzise gedämmt, mit Folien beklebt, mit Fenstern und teils auch Installationen versehen. Die Baustelle vor Ort wird zur reinen Montagestelle.

Bei einem Mehrfamilienhaus mit 4 neuen Wohnungen ist das gesamte Rohbau-Geschoss nach 5 Arbeitstagen regendicht. Erkennen Mieter den Unterschied zu einer Konventionsbaustelle? Sofort.

Witterungs- und Mieter-freundlich

Da Holzbau Trockenbau ist, entfällt die Estrich-Trocknung. Es gibt keinen Mörtel, der durchfrieren könnte. Das vorhandene Dach bleibt bis kurz vor Aufrichtung dicht — und ist innerhalb derselben Woche wieder dicht.

Holzrahmen-Modul mit Kran

Drei Aufstockungs­varianten.

Je nach Bestandshöhe, Bauordnung und Statik wählen wir die passende Form.

— 01 / Vollgeschoss

Vollgeschoss-Auf­stockung

Ein komplettes neues Geschoss wird auf das Bestandsgebäude aufgesetzt. Volle Raumhöhe (2,40–2,60 m), entsprechende Fensterhöhen, separate Wohneinheiten oder offene Lofts möglich.

Wohnraum je Etage: 60–120 m² Aufrichtung: 5–8 Werktage Genehmigung: § 34 BauGB häufig OK
— 02 / Staffelgeschoss

Staffel­geschoss

Das neue Geschoss tritt von der Vorderkante zurück. Erscheint baurechtlich oft nicht als Vollgeschoss — was bei strengen Bauordnungen Genehmigungsfähigkeit erst möglich macht.

Wohnraum je Etage: 50–90 m² Aufrichtung: 4–7 Werktage Genehmigung: oft auch im strengen § 34
— 03 / Dachausbau

Dachausbau mit Erhöhung

Das vorhandene Dach wird abgenommen, durch ein neues höheres ersetzt — Raumhöhe steigt, Kniestock kommt hinzu. Funktioniert besonders gut bei Reihen- und Doppelhäusern aus den 60er–80ern.

Wohnraum je Etage: 40–80 m² Aufrichtung: 4–6 Werktage Genehmigung: meist § 34 mit Befreiung

So läuft eine Aufstockung konkret.

01

Erstgespräch & Vor-Ort-Termin

Woche 1

Wir kommen zum Objekt, sichten Bestandspläne, prüfen Tragwerk-Indizien (Wandstärken, Geschossigkeit, Konstruktionsart) und besprechen Ihr Ziel. Sie bekommen eine erste Ja/Nein/Vielleicht-Einschätzung — kostenfrei.

02

Statische Vorprüfung

Woche 2–4

Unser Statiker bewertet die Lastreserven des Bestands anhand der Bauakte (sofern vorhanden) oder durch Bohrproben. Ergebnis: belastbare Aussage, was statisch geht.

  • Fundament-Lastreserve
  • Tragende Wände
  • Geschossdecken (oft kritisch)
  • Aussteifung
03

Entwurf & Bauantrag

Woche 5–14

Architektenplanung in enger Abstimmung mit der Bauaufsicht. Bei MFH zusätzlich Brandschutzkonzept, Schallschutznachweis, Wärmebrückenberechnung, Energiekonzept (KfW). Bauantrag wird komplett von uns betreut.

04

Werks-Vorfertigung

3–6 Wochen (parallel)

Sobald die Genehmigung in Aussicht ist, beginnen wir mit der Produktion. CNC-Zuschnitt, Wandelemente, Dachstuhl, Fenster — alles in der Werkhalle. Sie sehen Foto-Updates der Produktion.

05

Aufrichtung vor Ort

5–10 Werktage

Kran wird gestellt, vorhandenes Dach wird in 1–2 Tagen demontiert, neue Module werden ab Tag 2 aufgesetzt. Ab Tag 5 ist alles wieder regendicht. Tag 6–10: Folien, Spengler, Dachdecker.

06

Innenausbau

4–8 Wochen

Elektro, Sanitär, Heizung, Innenwände, Bodenbeläge, Anstriche. Im MFH-Bestand wird in dieser Phase oft auch das Treppenhaus an das neue Geschoss angepasst.

07

Abnahme & Übergabe

Woche 18–24 (gesamt)

Bauabnahme, KfW-Abnahme durch Energieberater, QNG-Zertifikat, Schlussrechnung, Schlüsselübergabe. Sie bekommen ein vollständiges Übergabe-Dossier mit allen Nachweisen und Garantien.

Häufige Fragen zur Aufstockung.

Trägt mein Gebäude eine Aufstockung überhaupt?

In rund 80–90 % der Bestände aus den 1950er bis heute ist eine Holzbau-Aufstockung statisch realisierbar. Kritisch sind manchmal Geschossdecken aus den 1950ern (Stahlsteindecken). Eine fundierte Aussage gibt aber nur die statische Vorprüfung — die führen wir in Phase 02 durch.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Ja, in der Regel ein vollwertiger Bauantrag. In Sanierungsgebieten zusätzlich eine Sanierungsgenehmigung (§ 144 BauGB). Bei Mehrfamilienhäusern oft auch Stellplatznachweis, Brandschutzkonzept und Erschütterungsschutznachweis. Wir übernehmen den gesamten Prozess.

Können Mieter wirklich während der Bauzeit in den Wohnungen bleiben?

Ja — das ist genau der USP von Holzbau-Aufstockung. Lärm und Erschütterung beschränken sich auf die Demontage des Altdachs (1–2 Tage) und die Aufrichtungs-Phase (5–10 Tage). In diesen Tagen empfehlen wir Tagesarbeit 8–17 Uhr. In den folgenden Wochen findet alles oberhalb der Bestandsdecke statt — Mieter spüren das praktisch nicht.

Was kostet eine Holzbau-Aufstockung?

Pro neuem Quadratmeter Wohnfläche liegen die Kosten typischerweise bei 2.400–3.200 €/m² netto (komplett, schlüsselfertig, inkl. Genehmigungsplanung). Bei höheren KfW-Standards (40, 40 EE) etwas mehr, dafür mit höherer Förderung. Endkosten je nach Region, Komplexität, Ausstattung.

Wann amortisiert sich das?

Für Vermieter typisch 12–18 Jahre Eigenkapitalrendite — bei Förderung deutlich schneller. Eigentümer rechnen meist nicht in Amortisation, sondern in Wertsteigerung: typische Steigerung des Verkehrswerts der Immobilie um 80–110 % der Investition.

Was passiert, wenn die Statik doch nicht reicht?

Drei Optionen: (1) Staffelgeschoss statt Vollgeschoss reduziert das Gewicht weiter. (2) Punktuelle Fundamentverstärkung (Kosten meist 15–35.000 €). (3) Wir empfehlen, vom Projekt Abstand zu nehmen — und Sie haben höchstens die Kosten der Vorprüfung verloren (typisch 2.500–4.500 €).

Lassen Sie uns prüfen, was bei Ihrem Objekt möglich ist.

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