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Das E-Auto wird zum Hausspeicher.

Eine Wallbox ist nicht nur ein Ladegerät, sondern ein Energie-Knotenpunkt. PV-Überschuss lädt tagsüber das Auto, bei Bedarf gibt das Auto Strom zurück ans Haus. Bidirektional, intelligent, fördergerecht.

E-Mobilität

Lädt schneller, smarter, günstiger.

11 kW als Standard, 22 kW optional

Eine 11-kW-Wallbox lädt typische Elektroautos in 5–8 Stunden voll — perfekt für Übernacht-Ladung. Für intensive Nutzung oder Geschäftsfahrzeuge: 22 kW halbiert die Ladezeit. Bei 11 kW ist nur eine Anmeldung beim Netzbetreiber nötig (machen wir), 22 kW erfordert Genehmigung (übernehmen wir auch).

PV-Überschussladung

Die intelligente Wallbox kommuniziert mit der PV-Anlage. Sie lädt bevorzugt mit Solarstrom: Wenn die PV-Anlage 5 kW produziert und das Haus 2 kW braucht, gehen 3 kW in die Wallbox. Das Auto fährt dann fast kostenfrei (Strom­kosten: 5–8 ct/kWh im Vergleich zu 28–35 ct aus dem Netz).

Lastmanagement

Wenn mehrere Stromverbraucher gleichzeitig laufen (Wallbox + Wärmepumpe + Backofen), würde der Hausanschluss überlastet. Unsere Wallbox regelt sich selbst herunter: priorisiert Kochbetrieb über Auto­ladung, ohne dass etwas auf Ihrer Seite passieren muss.

Wallbox an der Hauswand

Das Auto als Heimspeicher.

V2H — Vehicle to Home

Bei bidirektionalen Wallboxen kann das Auto nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch abgeben. Praktischer Use-Case: Tagsüber lädt die PV-Anlage das Auto auf 80 % (typische Pendlernutzung). Abends, wenn die Sonne weg ist, gibt das Auto bei Bedarf Strom zurück ans Haus.

50 kWh Akku = 5 Tage Hausstrom

Ein typisches E-Auto hat 50–80 kWh Akku-Kapazität. Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht ca. 10–12 kWh/Tag. Mit 30 kWh „freier" Akku-Reserve (Auto bleibt fahrbereit) versorgt das Auto das Haus 2–3 Tage — bei längerem Stromausfall ein echter Notstrom-Reserve.

Welche Autos können das?

Aktuelle V2H-fähige Modelle: Nissan Leaf, Kia EV6 / EV9, Hyundai Ioniq 5/6, Renault 5/Megane, Volvo EX90, Polestar 3. Tesla und VW haben es angekündigt für 2026/2027. Wir installieren vorbereitet — sobald Sie ein V2H-fähiges Auto haben, wird die Wallbox aktiviert.

Bidirektionale Ladung schematisch

Wallbox für alle Wohnformen.

KfW 442 — bis 10.200 €

Das Programm KfW 442 fördert die Kombination PV + Speicher + Wallbox: Wallbox-Anteil: 600 €, plus 6.000 € PV-Anteil und 3.600 € Speicher-Anteil — Gesamt bis 10.200 €. Voraussetzung: gemeinsame Installation, Wohngebäude. Wir bündeln das automatisch.

Im Mehrfamilienhaus: Multi-Wallbox-Setup

Bei MFH-Aufstockungen oder Mehrfamilienhaus-Neubauten installieren wir Multi-Wallbox-Systeme: gemeinsamer Anschluss­punkt mit Lastmanagement, individuelle Abrechnung pro Mietpartei (RFID-Karte oder App), eichrechtskonforme Messung. Auch nachträgliche Wallbox-Erweiterung für weitere Mieter möglich.

Steuer & Abrechnung

Beim Vermieten: Mieter bezahlt Strom mit kWh-Abrechnung über die Wallbox-Software. Bei Eigennutzung: ganz normal über den Haushaltsstrom. Geschäftliche Nutzung (Firmenwagen) ist abrechen­bar — die Wallbox protokolliert Ladevorgänge, monatliche Abrechnung an den Arbeitgeber möglich.

PV-Überschussladung am Tag

E-Mobilität-Spezifikationen.

Standard-Konfiguration für eine intelligente Wallbox im Innova-Haus.

— ParameterBeschreibungWert
LadeleistungStandard EFH11 kW = ~3,3 kW pro Phase11 kW
OptionalSchnellladung22 kW mit Genehmigung22 kW
Ladezeit60-kWh-AkkuBei 11 kW von 20–100 %5–7 Stunden
PV-ModusSolarstrom-OptimiertLädt nur bei PV-ÜberschussStandard
BidirektionalV2H Vehicle-to-HomeAuto liefert Strom an Hausvorbereitet
LastmanagementHausanschluss-SchutzDrosselt bei Überlastautomatisch
AbrechnungEichrechts­konformFür MFH oder FirmenwagenMID-zertifiziert
Förderung KfW 442Wallbox-AnteilBei PV+Speicher+Wallbox-Kombibis 600 €

Häufige Fragen.

Brauche ich überhaupt eine Wallbox, wenn ich noch kein E-Auto habe?

Wir empfehlen jedem Bauherrn die Vorinstallation: Stromleitung zum geplanten Wallbox-Standort verlegen, Sicherung im Schaltschrank vorbereiten. Kosten dafür bei Neubau: 500–800 €. Wenn Sie später ein E-Auto bekommen, wird die eigentliche Wallbox in 2 Stunden montiert (statt 1–2 Tage mit Wandstemmen). Bei einem Hausverkauf in den nächsten Jahren ist die Wallbox-Vorbereitung ein klares Verkaufs­argument.

Wie steht es mit der Garantie?

Hersteller­garantie auf Wallboxen typisch 2 Jahre, bei Premium-Geräten 5 Jahre. Im Wartungs­vertrag von Innova-Haus eingeschlossen: Soft­ware-Updates, Firmware-Patches, Funktionstest bei jährlicher Inspektion. Bei Defekt: kostenloser Austausch innerhalb von 5 Werktagen.

Was kostet das Laden zuhause vs. öffentlich?

Zuhause mit PV-Überschuss: 5–8 ct/kWh (entgangene Einspeise­vergütung). Zuhause Netzstrom: 28–35 ct/kWh. Öffentlich AC: 45–60 ct/kWh. Öffentlich DC-Schnelllader: 60–80 ct/kWh. Bei 15.000 km/Jahr und 18 kWh/100 km Verbrauch (2.700 kWh/Jahr) sparen Sie mit Heim­ladung gegenüber öffentlichem Laden ca. 1.000–1.400 €/Jahr.

Was, wenn das Auto bei Stromausfall leer ist?

Bei bidirektionalem Setup mit V2H: Solange noch min. 20 % im Auto-Akku sind (Sie schlafen also nicht das Haus aus), wechselt das System automatisch in den Inselbetrieb. Auto + Haus-Speicher zusammen sind typisch 3–5 Tage autark. Wenn auch das nicht reicht: am nächsten Tag lädt die PV-Anlage wieder, sobald die Sonne kommt — auch bei Netzausfall.

Geht die V2H-Funktion auf Kosten der Akku-Lebensdauer?

Studien zeigen: kein messbarer negativer Effekt. Begründung: Akkus verschleißen primär durch Tiefentladung (Auto wird auf 5 % Restladung gefahren) oder Schnellladung (über 100 kW DC). V2H mit 11 kW AC bewegt den Akku schonend zwischen 30–80 % SoC — das ist der optimale Ladebereich. Viele Hersteller geben heute explizit V2H-Garantie.

Wollen Sie wissen, welche Wallbox zu Ihrem Auto passt?

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